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Die Engelberger Leidhelgeli 

Hundert Jahre Totengedenken und Photogeschichte

30. Juli bis 1. Oktober 2006 
Leidhelgeli, Sterbebildchen, Toten- oder Partezettel - wie auch immer sie in der jeweiligen Region heissen - sind eine Form des Totengedenkens. Der Brauch, zur Beerdigung oder dem Dreissigsten kleine Karten mit Bildmotiven und Angaben zur Person der Verstorbenen an Verwandte, Freunde und Bekannte zu verteilen, breitet sich im späten 18. Jahrhundert von Holland über Frankreich, das Rheinland, Bayern, Österreich und Südtirol allmählich in den katholischen Gebieten ganz Europas aus.  

   
Die Schweiz erreicht er Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Umweg über das grenznahe Tirol und ist hier 1851 erstmals in Graubünden nachweisbar. Die ältesten noch erhaltenen Engelberger Leidhelgeli stammen aus dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts.

 

   

In den vergangenen Jahren hat das Talmuseum eine umfangreiche Sammlung dieser Sterbebildchen zusammengetragen, archiviert und für familiengeschichtliche und andere Recherchen aufbereitet.

   

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr zurück

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