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Sonderausstellung 2010 

Über Stock und Stein Landschaftsmalerei "Alpenromantik" – 

Melchior Paul von Deschwanden und "seine Zeit" 


7. November 2010 bis 30. Januar 2010 

Die Tradition wird fortgesetzt. Vom 7. November 2010 bis 30. Januar 2011 sind im Museum der Frey-Näpflin-Stiftung in Stans wieder zwei Sonderausstellungen zu sehen:  M. Paul von Deschwanden - Schaffen und Leben des Stanser Malers  und  Alpenromantik in der Landschaftsmalerei. Sie begleiten die permanente Ausstellung „Alte Meister aus der Sammlung Frey-Näpflin“.

Pünktlich zum 200. Geburtstag des Stanser Malers M. P. von Deschwanden wird dem Künstler eine Ausstellung gewidmet. Parallel dazu wird die romantisierte Darstellung der Alpen in der Landschaftsmalerei des 18. bis 20. Jahrhunderts thematisiert.

Melchior Paul von Deschwanden war und ist so etwas wie ein lokaler Held: kaum eine Gemeinde in der Zentralschweiz ist nicht im Besitz eines Altarbildes oder einer Heiligen-Darstellung des Künstlers. Seine Malerei im Stil der Nazarener beeinflusste und inspirierte seine Schüler und Mitarbeiter bis weit über die Grenzen des Kantons, ja sogar der Schweiz, hinaus. Doch wer war denn dieser Künstler, der unermüdlich für fromme Gemüter malte? Das erfährt man in der Ausstellung In dieser Ausstellung wird ein Einblick in das künstlerische Schaffen und Leben zur Zeit des Malers gewährt.

Nebst den wohlbekannten religiösen Gemälden sind auch seltenere Kinderporträts und Landschaften zu sehen. Der „von Deschwanden Stil“ wird ausserdem in Bildern seiner Mitarbeiter und Schüler vorgestellt.

Anlässlich seines 200. Geburtstags findet am 9. Januar 2011 zusammen mit dem Historischen Verein Nidwalden eine Feier Museum statt.

Alpenromantik ist heute wieder aktuell. Die Darstellung der Alpen in der Zeit der Romantik bis zur 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts traf jeweils den Zeitgeist: die gequälten Seelen der industrialisierten oder kriegsgeschädigten Gesellschaft fanden Linderung in der archaischen und unberührten Landschaft der Berge. Sehnsucht nach der heilen Welt und nach intakter Natur ist im Trend, Städter finden auch heute wieder Gefallen am Volksbrauchtum und der scheinbaren Idylle der Berglandschaft. 
Zu sehen ist en plein air Kunst welche die Alpenkette jenseits des Genfersees bis hin zu den Dolomiten zeigt. Eine bunte Mischung von Alois Arnegger (AU) bis Robert Zünd zeigt die Vielfalt der Landschaften anhand der Auffassung und Darstellung der verschiedenen Maler.

Nebst der Freilichtmalerei ist auch der Tourismus ein Thema. Die Gemälde  werden durch eine integrierte Ausstellung von historischen Postkarten aus der Sammlung von Josef Amstutz, Büren NW, ergänzt.

 

     

 

Alpenglühen
Alois Arnegger, Wien 1879 – 1963
Öl auf Leinwand
  Felsmassiv am Walenstättersee
Johann Gottfried Steffan, Wädenswil 1818 – 1905 München
Öl auf Leinwand

 


 

       

 

Alfredli von Deschwanden
M. Paul von Deschwanden, Stans 1811 – 1881
Öl auf Leinwand
  Sichelmadonna
M. Paul von Deschwanden, Stans 1811 – 1881
Öl auf Leinwand

 

 

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