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Veranstaltung „Tagebuch der Sehnsucht“
Ausstellung, Lesung, Konzert, Präsentation Buch

Mittwoch, 25. Mai 2016, 19.30 Uhr

Vom Kloster zur Klause
Wege und Umwege der Sehnsucht mit Zeichnungen, Klangbildern und Texten


Franz Bucher (Bildender Künstler), Christian Bucher (Perkussionist und Schlagzeuger) und Romano Cuonz (Schriftsteller / Publizist) führen 2015 –  jeder mit seinen Ausdrucksmitteln – Tagebücher. Dabei geht es darum,  mit Bildern, Tönen und Worten ein Gefühl  zu erfassen, das schwer erfassbar ist: Die Sehnsucht.

Am Neujahrstag 2015 treffen sich die drei  in der barocken Stiftsbibliothek des Klosters Engelberg. Diesen Ort haben sie als symbolischen Ausgangspunkt für ein gemeinsames Kulturprojekt gewählt. Die innerschweizerisch bedeutende Stiftsbibliothek beherbergt und pflegt Handschriften, illustrierte Wiegendrucke, historische Werke, Notenblätter, Zeitschriften und Bücher von der Klostergründung im 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Insgesamt über 100‘ 000 Werke. Hier haben Sehnsüchte nach einer Welt, „die man sich im Kopf vorstellt“, zu allen Zeiten „poetische und imaginative Energie freigesetzt und Möglichkeiten erschlossen.“ In der besonderen Atmosphäre der Stiftsbibliothek, angeregt durch das eine oder andere Werk, verfassen die drei Kulturschaffenden einen ersten Eintrag in ihr „Reisetagebuch 2015“. Franz Bucher mit fragmentarischen Zeichnungen, Christian Bucher mit perkussiven Klangbildern und Romano Cuonz mit lyrischer Prosa.

Fernweh: Nach diesem gemeinsamen Aufbruch gehen die drei Kulturschaffenden während des ganzen Jahres 2015 ihre eigenen Wege. Wo diese sie hinführen, wird die Zeit – und werden nicht zuletzt auch Fernweh und Sehnsucht – weisen. Vereinbart ist, dass alle drei in ihren Tagebüchern die sie schon seit Jahren führen – das Augenmerk während des ganzen Jahres auf Aktionen und Gefühle fokussieren, welche Sehnsüchte in ihnen hervorrufen. Dabei geht es um Hinkunft und Herkunft, Fernweh und Heimweh, Flucht und Rückkehr, Utopie und Wirklichkeit, Fremde und Heimat, Freiheit und Geborgenheit, Veränderungen und Bewahrung, Zukunft und Gegenwart. Was wird in der Arbeit anders, wenn die drei Kulturschaffenden sich dieses Ziel setzen. Welche spezifischen künstlerisch, kreativen Prozesse kann Sehnsucht, die oft mit der Romantik in Verbindung gebracht wird, in unserer digitalisierten und vernetzten Welt noch auslösen?

Heimweh: An Silvester 2015 kehren die drei Kulturschaffenden zurück an einen Ort, den sie seit ihrer Jugend kennen: nach Flüeli-Ranft. An diesem symbolischen Zielort des gemeinsamen Kulturprojekts treffen sie sich wieder. In der dortigen Klause lebte der Eremit Niklaus von Flüe während 20 Jahren. Mit seiner unstillbaren Sehnsucht nach dem „Einig Wesen“ galt er schon zu seiner Zeit als Visionär. Es war – ähnlich wie heute – eine von Kriegen und Intrigen beherrschte Zeit. Auf seinem einsamen Weg hatte Bruder Klaus ein Ohr und Auge für das Grosse wie für das Kleine. Er wurde zum Ratgeber und Friedensbringer. In der Atmosphäre des Ranfts verfassen die drei Kulturschaffenden ihren letzten – nun wieder gemeinsamen – Eintrag ins Reisetagebuch.

Produkt: Im Januar 2016 sichten die drei Kulturschaffenden ihre Tagebücher. Aus dem  Sammelgut wählen sie Zeichnungen, Klangbilder und Texte aus, welche dann in einem „Reisetagebuch“ (Publikation in Tagebuchform) veröffentlicht werden. Was den Druck angeht, hat Erich Keiser (Geschäftsmitglied und Verantwortlicher für Literatur- und Kunstbücher in der Druckerei Odermatt, Dallenwil) die drei Kulturschaffenden beraten.


Vorwort -  Tagebuch der Sehnsucht – Urs Sibler



 

 



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