

4. Kammermusikfestival
31. August bis 4. September 2011
1. Konzert:
Mittwoch, 31. August 2011, 19.30 Uhr
Aula Cher, Sarnen
"Ouvertüre" – Werke von Prokofiev, Demenga, Bartók und Schubert (Forellenquintett)
Zum Eröffnungskonzert begrüssen wir als Gast den Schweizer Pianisten Benjamin Engeli. Wir eröffnen das Kammermusik-Festival mit der Hebräischen Ouvertüre von Sergeij Prokofiev, welche sich an jüdische Volksmelodien anlehnt. Es folgt das Duett des Schweizer Komponisten und Cellisten Thomas Demenga - ursprünglich als Filmmusik entstanden. Auf eigensinnige Weise kombiniert Demenga rhythmische Strukturen mit instrumentalen Improvisationen und Klangexperimenten. Danach folgt ein Werk von Bela Bartók – dessen Kontraste sind auf Anregung der berühmten Musiker Joszef Szigeti und Benny Goodman enstanden und stark von ungarischer Volksmusik und Jazz geprägt. Nach der Pause folgt der Höhepunkt des Abends: Franz Schuberts berühmtes Forellenquintett.
2. Konzert:
Freitag, 2. September 2011, 19.30 Uhr
Aula Cher, Sarnen
"erschtKlassig bodeschtändig" mit Dani Häusler, Markus Flückiger, Noldi Alder
Der erste Teil unter dem Motto "Tradition" widmet sich klassischen Tänzen von Haydn, Mozart und Schubert. Als Gegenstück intonieren die Gastmusiker Dani Häusler und Markus Flückiger – Innerschweizer Kulturpreisträger 2011 – zusammen mit Noldi Alder Schweizer Volkstänze und Volkslieder aus dem 19. Jahrhundert aus dem Fundus von Hanni Christen. In Laufe des Abends nähern und vermischen sich die beiden Ensembles und Genres. Eigenkompositionen, Improvisationen, eine Uraufführung und weitere Überraschungen werden die Herzen höher schlagen lassen.
3. Konzert:
Samstag, 3. September 2011, 17 Uhr
Kapelle, Flüeli-Ranft
"Die Barockstunde"
Dieses Programm wird kurzfristig angekündigt. Es ist ein Geschenk der "erstKlassiker" an ihr Publikum. An diesem speziellen und spirituellen Ort wollen wir zu einer meditativen Musikstunde einladen. Gespielt wird auf originalen Barock-Instrumenten.
4. Konzert:
Sonntag, 4. September 2011, 11 Uhr
Theater Altes Gymnasium Sarnen
Matinée "Saitenspiele" mit Apéro riche
Diese Matinee ist den Streichinstrumenten gewidmet. Das erste Werk "Die Zypressen" stammt von Antonin Dvořák. Er nannte es zunächst "Nachhall von Liedern" da es sich um Liebeslieder ohne Worte nach tschechischen Gedichten von Gustav Pfleger-Moravsky handelt. Bei diesem Werk für Streichquartett widerspiegelt sich das Portrait seiner eigenen unglücklichen Jugendliebe.
Kodálys Serenade für zwei Violinen und Viola ist vom Atem der ungarischen Volksmusik durchweht.
Zum krönenden Abschluss erklingt Mendelssohns Streichquintett in B-Dur, welches in seiner strukturellen Vielfalt und formalen Perfektion die unerschöpfliche Begabung des Komponisten erkennen lässt.
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